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Bundesrat stimmt Novelle der Straßenverkehrsordnung zu / Sommerreifen auf Schnee: Versicherer geben Entwarnung

Düsseldorf (ots) -

Autofahrer, die zukünftig mit Sommerreifen auf Schnee unterwegs
sind, riskieren ein Bußgeld von mindestens 20 Euro, bei
Verkehrsbehinderung sogar bis zu 40 Euro. Das sieht die heute im
Bundesrat beschlossene Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) ab
Mai 2006 vor, wenn die Kfz-Ausrüstung nicht dem Wetter angepasst ist.
Negative Folgen für ihre Kfz-Police und den Versicherungsschutz haben
unbeirrte Sommerreifenbenutzer hingegen nicht zu befürchten, beruhigt
der Verband öffentlicher Versicherer. Die Kfz-Haftpflicht zahle auch
zukünftig unabhängig davon, ob bei einem Unfall Sommer- oder
Winterreifen aufgezogen sind. Eine Vollkasko-Versicherung könne – wie
bisher auch schon – die Leistung nur dann verweigern, wenn sich der
Fahrer grob fahrlässig verhalten habe. Dies wäre etwa der Fall, wenn
ein Autofahrer mit Sommerreifen im verschneiten Hochgebirge unterwegs
ist. Eine Winterreifen-Pflicht gibt es aber auch mit der Novelle der
StVO nicht. Dennoch sollten Autofahrer bei Schnee und Matsch an die
Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer denken und ihr Fahrzeug mit
Winterreifen ausstatten, appelliert der Verband. Aus gutem Grund:
Fast jedes zweite Auto rollt auf Sommerreifen durch die kalte
Jahreszeit.

Pressekontakt:

Sven Klein
Abteilung Kommunikation + Presse
Verband öffentlicher Versicherer
Hansaallee 177
40549 Düsseldorf
Telefon: 0211.4554-472
Fax: 0211.4554-339
E-Mail: sven.klein@voevers.de
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