EU cookie consent script EU cookie law Euro wird zur Lieblingswährung
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Euro wird zur Lieblingswährung – und das inmitten der Krisenzeit

Während die Börsen weltweit sinken, steigt der Euro im Wert. Um sieben Prozent ging es seit Mitte Juli nach oben, mittlerweile überschreitet die Gemeinschaftswährung zeitweise wieder die 1,15 Dollar. Dabei hatten wir vor kurzem noch um den Euro gezittert.

 

Kurs des Euros geht aufwärts

Der Yuan? Im Keller. Der Yen? Fragen Sie lieber nicht. Der Dollar? Würden wir jetzt nicht unbedingt empfehlen. Aber der Euro. Der Euro ist eine der wenigen Währungen, die inmitten der Börsenkrise zum Sturmlauf ansetzt. Und das, wo wir vor wenigen Monaten noch dachten, es wäre vorbei mit unserer schönen Gemeinschaftswährung.

Anleger fliehen in “sichere Häfen”

Mitte März markierte der Euro seinen Tiefpunkt: 1,0484 Dollar kostete die Währung, die Unken riefen schon die Parität zum Dollar spätestens zu Jahresende aus. Gestern schloss der Euro bei 1,1553 Dollar. Das sind rund zehn Prozent mehr als im März und das erste Mal seit Januar, dass der Euro wieder über 1,15 Dollar liegt.

 

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Warum? Nun, wenn sich mit Aktien kein Geld mehr verdienen lässt, fliehen Börsianer gerne in ihre “sicheren Häfen”. Das ist zum Beispiel Gold (plus sechs Prozent in den vergangenen zwei Wochen), US-Schatzbriefe oder der Schweizer Franken. Und jetzt offensichtlich auch der Euro.

Kaum noch Wetten gegen den Euro

Analysten rechnen das der Tatsache zu, dass trotz aller Griechenland-Probleme die Sorgen um die Währung abflauen. Angesichts eines dritten Hilfspaketes ist ein Auseinanderbrechen der Eurozone nicht zu erwarten. Deswegen sind auch die Short-Positionen auf den Euro, also Wetten auf Kursverluste, eingebrochen. Sie liegen nur noch halb so hoch wie im März.

 


Quelle: finanzen100
Autor: Christoph Sackmann