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Wirtschaftsrat: Streikrecht dringend reformieren

Berlin (ots) – Kurt Lauk: Kollateralschäden durch Streiks müssen begrenzt werden – Folgen völlig unverhältnismäßig

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert eine Reform des Streikrechts, das an die immer vernetztere Gesellschaft angepasst werden muss. “Die jüngsten Streiks schädigen unseren Wirtschaftsstandort. Die Kollateralschäden durch Streiks von Kleingewerkschaften einzelner Berufsgruppen müssen deshalb dringend begrenzt werden. Früher blieben Streiks weitgehend auf einzelne Branchen und ihre Betriebe begrenzt. Durch den stark beeinträchtigten Bahnverkehr am vergangenen Wochenende und die direkt anschließenden Pilotenstreiks wird die gesamte Gesellschaft in Geiselhaft genommen. Die Folgen sind völlig unverhältnismäßig. Das Bundesarbeitsministerium muss hier, wie im Koalitionsvertrag festgelegt, einen Gesetzentwurf erarbeiten”, forderte Kurt Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e. V.

Neben der Tarifeinheit können verpflichtende Schlichtungsverfahren und eindeutige Regeln zur Verhältnismäßigkeit ein sinnvoller Weg sein. So ließe sich die Erpressungsmacht kleiner Berufsgruppen begrenzen.

Pressekontakt: Klaus-Hubert Fugger Pressesprecher Wirtschaftsrat der CDU e.V. Tel. 030/24087-301, Fax. 030/24087-305, kh.fugger@wirtschaftsrat.de